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3 Gründe, warum meine “Mutmach-Zwerge” auch für dein Kind ein Gewinn sind.

  1. Ein einschneidendes Erlebnis

Ich kann mich noch gut erinnern. Ich war damals etwa fünf Jahre alt. Ich durfte ins Ballett gehen und gehörte als Jüngste zu den "Böbelis". Wir hatten jedes Jahr eine Aufführung im Landhaus Seebach. Dieses Mal tanzten wir Schneewittchen und die sieben Zwerge. Ich war der kleinste Zwerg und hatte eine rote Mütze an. Sie war aus dickem Filzstoff genäht. In der Hand trug ich eine Holz-Laterne . Meine Aufgabe war, in jeden Winkel auf der Bühne zu leuchten, um Schneewittchen zu finden.

Abschied von Schneewittchen, bevor es in den Bergbau geht.

Und dann ist plötzlich dieses Gefühl da. Ich finde sie nicht. Ich finde sie einfach nicht; ich bin alleine und ich kann meine Aufgabe nicht erfüllen. Schneewittchen ist verschwunden.
Ich suche vergeblich in allen Ecken. Ich beginne laut zu weinen und zu rufen. Die Tränen laufen mir über die Backen. Ich renne quer über die Bühne. Ich schluchze und bin verzweifelt. Die Leute im Saal lachen. Für sie ist das lustig und nett - jöö, so herzig. Hinter der Bühne finde ich Schneewittchen endlich. Sie nimmt mich in die Arme.

Seit ich intensiver Zwerge filze, kommt mir diese Szene immer wieder mal in den Sinn. Es ist für mich nicht einfach eine "Jöö-Erinnerung", nein, das war für mich ein einschneidendes Erlebnis. Ich erlebte hier zum ersten Mal bewusst den Widerspruch zwischen meiner Welt und derjenigen der Erwachsenen.

Ich war der Zwerg. Das war für mich real. Die Naturwesen waren mir nahe. In meiner Welt spielte ich mit ihnen. Ich suchte Schneewittchen. Ich fand es trotz aller Anstrengung nicht. Ich musste weinen. Die Erwachsenen lachten.

Später, in meiner Jugend, habe ich immer wieder einmal eine solche analoge Szene erlebt. Dinge, die mir wichtig waren, über die andere aber gelacht haben. 
Ich hatte damals noch keinen bewussten Seelengarten, den ich pflegte. Da war ein unbepflanzter Acker, auf dem sich Menschen unbekümmert tummelten. Erst später habe ich darauf geachtet, dass niemand meinen inzwischen schönen Garten ungefragt betritt. 

Der 1.Grund: 

Je länger ich mit Kindern arbeitete, desto mehr habe ich festgestellt, dass in der heutigen Zeit viel zu wenig darauf geachtet wird, dass wir Menschen unsere Seele pflegen. Kinder kennen keine Fabelwesen mehr; die Märchenfiguren sind ihnen fremd. Trotzdem haben sie sofort Zugang zu den Naturwesen, wenn sie darauf angesprochen werden. Es ist, wie wenn da etwas schlummert, das geweckt werden will. Darum habe ich ihnen meinen Seelengarten gezeigt. Ich habe ihnen gezeigt, wie ich ihn pflege, wie Wesen, die es in der "Realität" nicht gibt, in meinem Seelengarten Platz haben. Ich habe ihnen gezeigt, wie die "geistigen Wesen" mir in meinen Entscheidungen helfen. Diese "geistigen Wesen" haben viele andere Namen: Bauchgefühl, Intuition, ich spüre es im kleinen Zeh, etc.
Ein Kind kann mit einem Zwerg mehr anfangen als mit dem Namen "Intuition". Es kann mit ihm reden, es kann ihn um Rat fragen. Es liegt im Wesen des Kindes, dass es auf seine Seele hört. Im Schulalter  verliert das Kind diese Fähigkeit immer mehr, es sei denn, es lernt diese Fähigkeit ganz bewusst zu pflegen. Seit zwei Jahren zeigt uns die Zeit, in der wir leben, wie wichtig diese Fähigkeit ist. Wir sind so "verkopft" und technisiert, dass wir den Bezug zur Natur völlig verloren haben. Wir glauben, dass wir mit teuren Konzepten die Natur retten müssen, dabei könnten wir sie ganz einfach wieder lieben und ehren. Und dazu gehören Kinder und Zwerge.
Darum entstehen in meinem Atelier "Mutmach- und Hosensackzwerge".

2. Meine Arbeit mit Kindern und Naturwesen.

Kurz nach meinem ersten Zwergenfilzkurs richtete ich einen Jahreszeitentisch ein. Dieser Tisch wurde zum zentralen Ort in meinem Schulzimmer. Die Kinder durften mit allen Figuren spielen; der Tisch galt als Anregung für Ideen und als Möglichkeit, Konflikte zu bewältigen. Oft fand ich die Figuren draussen in einem selbst gebastelten "Mooshüttli". Die Kinder verarbeiteten ihre eigenen Themen mit den Kobolden und Zwergen.

Zum Geburtstag bekam jedes Kind von mir einen "Hosensackzwerg" geschenkt. In einem Körbchen waren diese hübsch angerichtet und das Geburtstagskind durfte sich einen Zwerg und einen getrommelten Edelstein aussuchen. Diese Zwerge waren "Mutmachzwerge", so, wie ich sie heute auch noch herstelle. Sie durften überall hin mitgehen, wo man Mut brauchte: In die Schule, ins Turnen, zum Zahnarzt und auch ins Bett, wenn man nicht einschlafen konnte. Dann konnte man mit dem Zwerg reden und ihn fragen, was es denn braucht, damit man z.B. schlafen kann. Sie sind so gemacht, dass sie in jede Kinderhosentasche passen, so dass man sie, wenn immer nötig, anfassen und drücken kann.

"Mutmachzwerge" sind aus natürlichem Material und entsprechen so der Seele des Kindes.

Manchmal kam es vor, dass  ein Zwerg in der Hosentasche vergessen ging. Dann wurde er halt mit gewaschen. Er war ja mit Wasser und Seife "aufgewachsen". Ich zeigte den Kindern, wie man den Bart wieder entflechten konnte. Nur ganz selten musste ein Zwerg in die Zwergenwerkstatt zurück, um geflickt zu werden.

Der 2. Grund

"Mutmachfiguren" sind ganz wichtige Begleiter für Kinder. Ihnen können sie ihre Nöte anvertrauen. Ich finde es ganz wichtig, dass diese Figuren nicht aus Plastik bestehen, sondern aus natürlichen Materialien. Die Welt, in der unsere Kinder aufwachsen, hat sich sehr von der Natürlichkeit und "Mutter Erde" wegbewegt. Wenn wir wollen, dass unsere Kinder glückliche Erwachsene werden, müssen wir ihnen den Zugang zur Natur wieder zeigen. Dies sehe ich vor allem als die Pflicht von uns Grosseltern an.
In meinem Atelier entstehen nicht nur Zwerge. Ich filze auch Feen, Kobolde, Blumenkinder mit Zubehör wie Tannen, Pilzhäuser, Schubkarren und alles, was diese Figuren so brauchen. Dabei brauche ich auch edle Materialien wie Merino-Wolle und Seide. Ich verwende nur mulesingfreie Wolle, d.h. die Schafe, deren Wolle ich verarbeite, werden nicht misshandelt.

3. Mein Beitrag an die Kinder und die Natur

Aus meiner Erfahrung mit Kindern und deren Eltern weiss ich, dass viele Erwachsene ihren Kindern den Zugang zu den Naturwesen ausreden wollen. Diese passen nicht in unsere Welt. Der technische Fortschritt hat auch den Weg in die Kinderstube gefunden.
Es ist "normal", dass Kinder ein "Handy" besitzen, dass sie die Schulaufgaben auf dem gesponserten I-Pad erledigen und dass in der Schule ein Computer steht, mit dem sie lernen. Es ist aber nicht mehr normal, dass Kinder sich dreckig machen. Ihre beschmutzten Hände finden nicht mehr zufällig den Mund, sondern eher das Desinfektionstuch. Heute spielen sie nicht mehr am freien Nachmittag im Wald, nein, sie werden mit dem Auto in den nächsten Fussballklub gefahren. Dafür haben viele Kinder Allergien, ADS oder sonst eine "Störung", die mit teuren Therapien behoben werden muss.

Kleine Kinder sind noch nicht belastet und ohne Vorurteile. Sie sind offen für die Natur mit all ihrer Schönheit. Ich machte oft die Erfahrung, dass Kinder gerne erzählen, was sie erleben. Wenn ich ihnen zuhöre, erzählen sie mir, wie sie Naturwesen in ihrer Vielfältigkeit wahrnehmen. Sie nehmen Kontakt auf, sprechen mit Tieren und Blumen und wissen instinktiv, was diese brauchen und wie es ihnen geht.

Zwerge sind Wesen der Erde. Sie leben tief in der Erde, in den Höhlen und bei den Edelsteinen. In vielen Märchen kommen Zwerge und Feen vor. Kinder sind mit ihnen verbunden.

In meinem Atelier stelle ich die "Mutmach-Zwerge" her. Sie sind aus unversponnener Wolle gefilzt. Die "Hosensackzwerge" haben als Kern einen Stein, der umfilzt wird. Damit er stehen kann, bekommt er ein kleines "Filzbrett" an den Stein angenäht. Durch diese Machart geht er in der Hosen- oder Jackentasche nicht kaputt. Wie oft habe ich in der Bleistiftschachtel eines Kindes einen solchen Zwerg gesehen! Die anderen "Mutmachzwerge" haben ganz kleine Bleifüsse, die mit reinem Bienenwachs vergrössert werden.

Mein Beitrag an die Natur ist, dass ich diese Zwerge herstelle als Alternative zum Plastikspielzeug. "Mutmachzwerge" in ihren Pilz- oder Kürbishäusern, zusammen mit Blumenkindern, Feen, Kobolden u.a. Ich muss weder auf mein Auto noch auf meine Holzheizung verzichten, da ich diesbezüglich sowieso sparsam bin. Ich trage Mutter Erde bei, indem ich sie ehre, die Naturwesen wahrnehme und den Kindern den Zugang zu diesen zeige. Online und meinem Zwergenparadies biete ich  die "Mutmachzwerge" zum Kauf an.

Der 3. Grund

Die "Mutmachfiguren" sind schön. Jede Figur ist ein Unikat, da ich sie selber herstelle und jede Figur aus dem Moment heraus entsteht. Ich gebe jeder Figur, die durch mich entsteht , ganz viel Liebe mit auf den Weg, so dass sie zur "Mutmachfigur" wird. Unsere Kinder brauchen solche Figuren. Die Zeit, in der wir leben, fordert uns. Sie fordert unsere Kinder. Diese sind auf liebevolle Spielsachen angewiesen, da ihnen auf der seelischen Ebene sehr viel abverlangt wird. 

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Antonia Müller

Ich heisse Antonia Müller. Ich wohne in der Ostschweiz in der Nähe von St.Gallen und dem Bodensee. Ich selber wie auch meine Kinder sind hochsensibel.  Als Lehrerin habe ich über dreissig Jahre mit hochsensiblen Kindern gearbeitet. Es ist mir ein Herzensanliegen, dass Kinder unbeschwert und ohne Druck aufwachsen dürfen. Hochsensible Kinder haben ein Anrecht darauf zu lernen, wie sie ihre Gabe der Hochsensibilität sinnvoll und kreativ in ihr Leben integrieren können.

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