12. Mai in 12 Bildern

Ich mache mit bei 12 von 12. Jeden Monat 12 Bilder vom 12. bloggen

Umziehen – Die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe

Am frühen Morgen sah ich meine “Nachbüri” (Nachbarin und Bäuerin), wie sie am Weg stand und etwas intensiv beobachtete. Auf meine Frage hin bejahte sie. Sie schaue, welche Kuh “stierig” sei. Ich verstand nicht ganz und so erklärte sie mir: Wenn die Kühe anfangen, bei  einer Kuh aufzusteigen, dann sei diese bereit zu empfangen. Dazu muss sie jede Kuh genau kennen und wissen, wie sie aussieht. Meistens sieht sie das an den Hörnern und an der Art des Felles.

Beim Zurückgehen freute ich mich wieder einmal darüber, dass ich mein Haus wieder “frei” gemacht habe. Der Gärtner hat gerodet und endlich kommt dieses schöne Haus wieder zum Vorschein.

Wer war da wohl am Werk? Der Dachs oder der Fuchs? Von einem Nachbarn habe ich erfahren, dass der Fuchs am hellheiteren Tag eine Ente geholt hat. Er hat Junge, die wohl sehr hungrig sind. Ich habe sie nachts mal gehört. Hoffentlich hat er sein Zuhause im Wald.

Ich wohne so abgelegen, dass ich meine Kehrichtsäcke nicht einfach vor die Türe stellen kann, damit sie abgeholt werden. Ich muss sie ins Dorf bringen, wo ich sie dann in einen Container stellen kann. Vor dem Mittag müssen sie weg sein. Natürlich verbinde ich das Entsorgen mit einem Einkauf im Dorf.

Beim Zurückfahren kam ich an vielen Wiesen vorbei, wo “Chrottepösche” (Löwenzahn) und “Ankebälleli” (Butterblumen) um die Wette blühen. Kein Wunder, sehen hier alle Autos dreckig aus. Sie sind voll von Blütenstaub. Oh, zum Glück habe ich keinen Heuschnupfen mehr :))

Beim Heimkommen sticht mir wieder mein Adventskalender ins Auge. Ich habe es noch nicht übers Herz gebracht, ihn abzuräumen. Jeden Tag ein neuer Begriff in dem Winter, der so einfach nicht war. Die Wanderer und “Hündeler” freuen sich immer noch dran.

Die Natur platzt aus allen Nähten. Die Bäume und Sträucher stehen “im Bluescht”, dass heisst, es blüht alles. Ein Tag mit viel Sonnenschein, ideal um etwas im Garten zu arbeiten….

Ich hole die überwinterten Geranien aus dem Keller und putze sie heraus. Was abgestorben ist, kommt weg. Einige Pflanzen müssen ersetzt werden. Ich freue mich auf den roten Blumenschmuck an den Fenstern.

Diese zwei Zwerge sind in den beiden letzten Wochen entstanden. Jetzt müssen sie sich trennen. Welcher nimmt wohl die Reise nach Nürnberg unter die Füsse?

Am Abend ist Hüten der Enkel angesagt. Voller Stolz zeigt mir Leila die jungen Häschen, die vor zwei Wochen auf die Welt gekommen sind. Die sind soo süss :))

Immer wenn Grosi kommt, dürfen die Kinder zum Znacht ein Nutellabrot essen. Ich finde das “Zeug” eigentlich schrecklich, doch Leila und Valentin sagen übereinstimmend mit schelmischem Grinsen: “ungsund, aber sooo guet”.

Dieser 12.5. 22 war ein wunderschöner Tag an einem wunderschönen Ort. Toll, dass ich mich entschlossen habe, umzuziehen!

Antonia Müller

Ich heisse Antonia Müller. Ich wohne in der Ostschweiz in der Nähe von St.Gallen und dem Bodensee. Ich selber wie auch meine Kinder sind hochsensibel.  Als Lehrerin habe ich über dreissig Jahre mit hochsensiblen Kindern gearbeitet. Es ist mir ein Herzensanliegen, dass Kinder unbeschwert und ohne Druck aufwachsen dürfen. Hochsensible Kinder haben ein Anrecht darauf zu lernen, wie sie ihre Gabe der Hochsensibilität sinnvoll und kreativ in ihr Leben integrieren können.

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